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Die Entscheidung der SPÖ bzw. FPÖ zur kleinen Koalition 1983: Eine Fallstudie (German Edition)

Heidi Huber
4.9/5 (17801 ratings)
Description:Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,0, Universitat Salzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1982 entschied sich Bruno Kreisky fur eine Wiederkandidatur an der Spitze der SPO. Die Bedingungen fur seine Kandidatur: Die SPO muss die absolute Mehrheit beibehalten, Anton Benya als OGB-Prasident im Amt bleiben und er selbst wollte freie Hand bei der Regierungsbildung. Die SPO verlor die Nationalratswahl am 24. April 1983 und musste sich somit nach 13 Jahren Alleinregierung einen Koalitionspartner an die Seite nehmen. Die FPO erreichte lediglich funf Prozent der Stimmen. Die Freiheitlichen erzielten somit das schwachste Ergebnis ihrer Geschichte, sollten es aber dennoch zum Juniorpartner und somit zu einer Regierungsbeteiligung schaffen. Als -Logik der Stunde-, wie es Anton Pelinka formulierte, galt damals die Bildung einer kleinen Koalition. Schon im Wahlkampf hatte sich abgezeichnet, dass die SPO, wenn sie denn die absolute Mehrheit verliert, die FPO ins Boot holen wurde. Kreisky hatte schon 1970 eng mit der FPO zusammengearbeitet, um eine Minderheitsregierung bilden zu konnen und knupfte enge Kontakte an den damaligen Obmann, Friedrich Peter. Zudem schloss die SPO im Vorfeld der Wahl eine Koalition mit der OVP dezidiert aus. Am 24. Mai 1983, also nur vier Wochen nach der geschlagenen Wahl, prasentierte Fred Sinowatz als Nachfolger Kreiskys ein politisches Experiment. Damit die OVP in Opposition und die SPO an der Macht bleibt, wagt Sinowatz erstmals in der Geschichte der Republik eine Koalition mit der FPO unter Norbert Steger. Kreisky, gesundheitlich bereits angeschlagen, hatte letztendlich entscheidend die Finger im Spiel und stellte den Motor fur die erste rot-blaue Koalition dar. [...] Fur die SPO unter Fred Sinowatz war die kleine Koalition mit der FPO das kleinste von drei Ubeln. Es galt, die Zeit, bis man wieder die absolute Mandatsmehrheit inne hatte, zu uberbrucken. Fur die FPO unter NoWe have made it easy for you to find a PDF Ebooks without any digging. And by having access to our ebooks online or by storing it on your computer, you have convenient answers with Die Entscheidung der SPÖ bzw. FPÖ zur kleinen Koalition 1983: Eine Fallstudie (German Edition). To get started finding Die Entscheidung der SPÖ bzw. FPÖ zur kleinen Koalition 1983: Eine Fallstudie (German Edition), you are right to find our website which has a comprehensive collection of manuals listed.
Our library is the biggest of these that have literally hundreds of thousands of different products represented.
Pages
Format
PDF, EPUB & Kindle Edition
Publisher
Release
ISBN
3640630629

Die Entscheidung der SPÖ bzw. FPÖ zur kleinen Koalition 1983: Eine Fallstudie (German Edition)

Heidi Huber
4.4/5 (1290744 ratings)
Description: Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,0, Universitat Salzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1982 entschied sich Bruno Kreisky fur eine Wiederkandidatur an der Spitze der SPO. Die Bedingungen fur seine Kandidatur: Die SPO muss die absolute Mehrheit beibehalten, Anton Benya als OGB-Prasident im Amt bleiben und er selbst wollte freie Hand bei der Regierungsbildung. Die SPO verlor die Nationalratswahl am 24. April 1983 und musste sich somit nach 13 Jahren Alleinregierung einen Koalitionspartner an die Seite nehmen. Die FPO erreichte lediglich funf Prozent der Stimmen. Die Freiheitlichen erzielten somit das schwachste Ergebnis ihrer Geschichte, sollten es aber dennoch zum Juniorpartner und somit zu einer Regierungsbeteiligung schaffen. Als -Logik der Stunde-, wie es Anton Pelinka formulierte, galt damals die Bildung einer kleinen Koalition. Schon im Wahlkampf hatte sich abgezeichnet, dass die SPO, wenn sie denn die absolute Mehrheit verliert, die FPO ins Boot holen wurde. Kreisky hatte schon 1970 eng mit der FPO zusammengearbeitet, um eine Minderheitsregierung bilden zu konnen und knupfte enge Kontakte an den damaligen Obmann, Friedrich Peter. Zudem schloss die SPO im Vorfeld der Wahl eine Koalition mit der OVP dezidiert aus. Am 24. Mai 1983, also nur vier Wochen nach der geschlagenen Wahl, prasentierte Fred Sinowatz als Nachfolger Kreiskys ein politisches Experiment. Damit die OVP in Opposition und die SPO an der Macht bleibt, wagt Sinowatz erstmals in der Geschichte der Republik eine Koalition mit der FPO unter Norbert Steger. Kreisky, gesundheitlich bereits angeschlagen, hatte letztendlich entscheidend die Finger im Spiel und stellte den Motor fur die erste rot-blaue Koalition dar. [...] Fur die SPO unter Fred Sinowatz war die kleine Koalition mit der FPO das kleinste von drei Ubeln. Es galt, die Zeit, bis man wieder die absolute Mandatsmehrheit inne hatte, zu uberbrucken. Fur die FPO unter NoWe have made it easy for you to find a PDF Ebooks without any digging. And by having access to our ebooks online or by storing it on your computer, you have convenient answers with Die Entscheidung der SPÖ bzw. FPÖ zur kleinen Koalition 1983: Eine Fallstudie (German Edition). To get started finding Die Entscheidung der SPÖ bzw. FPÖ zur kleinen Koalition 1983: Eine Fallstudie (German Edition), you are right to find our website which has a comprehensive collection of manuals listed.
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ISBN
3640630629
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